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Ringvorlesung

Religion and Politics in Southeastern Europe

This lecture series will explore the topic of reproduction of religions in the context of social transformation in Southeastern Europe. It will investigate the relationship between religions, politics, economics and other ideological social structures, and in doing so, by usage of historical, anthropological, sociological, and political science approaches. In the centre of interest of lecture series are diverse religious content structures, and their historical-political functions in contemporary Southeastern European societies.
Central topics will be different ways of reproduction of religious social imaginations and concepts, as well as crucial content elements of imaginations and concepts in connection to social phenomena like nationalism, authoritarian rule, democracy, (re)configuration of economic relations.
Main focus of lecture series attention will be put on three dominant and most influential religion and religious communities – Roman-Catholic Church, Islam and Orthodox Churches. But, reflected will be also religious communities and theistic social groups (including religious cults) which are in minority and have less social influence. 
Nevertheless, as already indicated other socially relevant ideologies will be put into relation to religions and analysed. That concerns primary ideologies including their immanent social imaginations and concepts that are anti-religious and/or allegedly non-religious (like Marxism/Communism), or allegedly neutral toward religions (like Liberalism/Neoliberalism). 
Reproductions of religions from so-called Southeastern Europe, or “the Balkans”, will be investigated, but these productions will also be placed in a wider, “European” and global comparative context including consultation of selected research approaches and theorists (beginning with theorists like J.G. Fichte, L.A. Feuerbach and Karl Marx including current modern theorists and theorists form the SOE like Srdjan Vrcan).
The lecture series analyses are primarily theory-driven empirical analyses and in doing so, will be based particularly on theoretical approaches of sociology of religion and critique of religion, with regard to an exploration of religions in its social contexts. Every session will therefore include a theoretical discussion as well as an empirical reflection.

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Bildung und Politik in Südosteuropa

Diese Ringvorlesung untersucht Bildung und Bildungspolitiken im Rahmen von Gesellschaftstransformationen im südöstlichen Europa. Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Bildung, Politik, Ideologie und Totalität der südosteuropäischen Gesellschaften wird unter Einbeziehung primär von historischen, soziologischen und politikwissenschaftlichen Ansätzen gestellt. Im Zentrum der Ringvorlesung stehen unterschiedliche ideologische Strukturen und gesellschafts-politische Funktionen der Bildung in den zeitgenössischen Gesellschaften in Südosteuropa. Thematisiert werden unterschiedliche Bildungspolitiken und Bildungsbereiche, vor allem in Bezug auf Hochschulwesen und Forschungsinstitute. Untersucht werden Bildung und Bildungspolitiken in dem sogenannten Südosteuropa bzw. „Balkan“. Gleichzeitig werden die relevante Phänomene in einem breiteren, „europäischen“ und globalen Kontext komparativ reflektiert. Die Lehrveranstaltung bewertet besonders stark theoriegeleitete Sozial Forschung und dementsprechend basieren die einzelne Vortrage an ausführlich dargestellten sozialwissenschaftlich theoretische Ansätzen – wie z.B. Feldtheorie von Pierre Bourdieu - hinsichtlich einer Untersuchung von Hochschulwesen im gesellschaftlich-politischen Kontext. In diesem Sinne wird jede LV-Einheit sowohl eine theoretische Diskussion beinhalten.

Design und Gesellschaft in Südosteuropa

Diese Ringvorlesung untersucht Designproduktionen im Rahmen von Gesellschaftstransformationen in Südosteuropa. Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Design, Politik, Ideologie und SOE-Gesellschaften wird unter Einbeziehung von historischen, soziologischen, kunstgeschichtlichen und politik-wissenschaftlichen Ansätzen gestellt. Im Zentrum der Ringvorlesung stehen unterschiedliche ideologische Strukturen, Ästhetiken und gesellschafts-politische Funktionen des Designs in den zeitgenössischen Gesellschaften in Südosteuropa. Thematisiert werden unterschiedliche Design-produktionen – Industriedesign, graphisches Design, visuelles Design sowie architektonisches Design - die öffentliche Diskurse (mit)bilden. Untersucht werden Designproduktionen aus dem sogenannten Südosteuropa / vom „Balkan“. Gleichzeitig werden diese Produktionen in einem breiteren, „europäischen“ und globalen Kontext komparativ reflektiert und dementsprechend ausgewählte Denkschulen des Designs und DesigntheoretikerInnen konsultiert (z.B. Bauhaus, De Stijl, Adolf Loos, Piet Mondrian, Louis Sullivan, Georg Nelson, Le Corbusier und Nigel Cross). Unterschiedliche Designproduktionen sind oft bemüht, die politisch-gesellschaftlichen Systeme durch Veränderung der Lebensweisen der Individuen und Kollektiven, zu verändern oder aber auch zu konservieren. Die Lehrveranstaltung fokussiert insbesondere sozialwissenschaftlich theoretische Ansätze hinsichtlich einer Untersuchung von Design im gesellschaftlichen Kontext. In diesem Sinne wird jede LV-Einheit sowohl eine theoretische Diskussion als auch eine empirische Reflexion zu gesellschaftlichen Entwicklungen beinhalten

Europäisierungsprozesse in Südosteuropa

Die Ringvorlesung setzt sich kritisch mit der Bedeutung Europäisierungsprozessen in Südosteuropa auseinander. Europäisierung ist ein Kernkonzept zur Erklärung des Transfers von Recht und Institutionen der EU in Richtung potentieller Mitglieder. Politische Entscheidungsträger und die Wissenschaft haben diesen Übernahmeprozess lange als Instrument zur Förderung liberaldemokratischer Reformen in Südosteuropa und anderen Regionen betrachtet. Seit einigen Jahren befindet sich dieser Prozess allerdings in einer Krise, die auf eine schwächelnde Anziehungskraft liberaldemokratischer Ideen nicht nur in der südosteuropäischen Peripherie, sondern auch in den EU-Kernländern zurückzuführen ist. Dazu kommt, dass auch die Institutionen und Mechanismen, welche diese Normen, Institutionen und Regeln transferieren, geschwächt sind. Ausgehend von dieser Krise diskutiert die LV ein kritischeres Verständnis des Konzepts, welches historische Tiefe und verschiedene Disziplinen einbringt, um die Breite des Prozesses zu beschreiben. Dieser kritische Europäisierungsansatz geht davon aus, dass Transfer und Verhandlung bereits seit mindestens zwei Jahrhunderten stattfinden und in mehreren Wellen erfolgt sind. Mittels einer interdisziplinären Perspektive beleuchtet das Programm nicht nur die jüngste Europäisierungskrise, sondern hinterfragt das Konzept kritisch um zu ergründen, inwiefern es ein Element zur Reproduktion von Machtverhältnissen darstellt. Diese kritische Hinterfragung bezieht sich auch auf die teleologische Dimension des Konzepts. Die LV stellt somit einen Beitrag zur breiteren Debatte über die globale Diffusion von Normen und Ideen und zur Evaluierung eines kritischen Zugangs zu Area Studies dar.

Theater und Gesellschaft in Südosteuropa

Diese Ringvorlesung untersucht Theater im Rahmen von Gesellschaftstransformationen in Südosteuropa. Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Theater, Politik und südosteuropäischen Gesellschaften wird unter Einbeziehung von historischen, soziologischen, literaturwissenschaftlichen und politikwissenschaftlichen Ansätzen gestellt. Im Zentrum der Ringvorlesung stehen unterschiedliche ideologische Strukturen, Ästhetiken und gesellschafts-politische Funktionen des Theaters in den zeitgenössischen Gesellschaften in Südosteuropa. Aufgrund der kollektiven Rezeption und des Live-Charakters steht es in besonderer Nähe zur „realen“ Gesellschaft und erzählt über Menschen und über das Leben. Thematisiert wird hier insbesondere politisches Theater, das zentrale gesellschaftspolitische Themen behandelt und entsprechende öffentliche Diskurse (mit)bildet. Politisches Theater untersucht komplexe gesellschaftliche Strukturen und den Kampf um gesellschaftliche Veränderung und führt häufig zu heftigen gesellschaftlichen Kontroversen. Untersucht werden Theaterproduktionen aus dem sogenannten Südosteuropa / vom „Balkan“. Gleichzeitig werden diese Produktionen in einem breiteren, „europäischen“ und globalen Kontext komparativ reflektiert. Theater ist oft bemüht, die politisch-gesellschaftlichen Systeme zu verändern oder aber auch zu konservieren. Dabei werden unterschiedliche inhaltliche Strukturen und Ausdrucksformen verwendet, um die Entwicklung von Nationalstaatlichkeit, Kapitalismus, Demokratie und Gleichberechtigung zu unterstützen und/oder zu hinterfragen. Die Lehrveranstaltung fokussiert insbesondere sozialwissenschaftlich theoretische Ansätze hinsichtlich einer Untersuchung von Theater im gesellschaftlichen Kontext. In diesem Sinne wird jede LV-Einheit sowohl eine theoretische Diskussion als auch eine empirische Reflexion zu gesellschaftlichen Entwicklungen beinhalten. Theoretische Diskussionen und empirische Einsichten werden im Rahmen eines die Ringvorlesung begleitenden Seminars „Theater und Politik in Südosteuropa“ durch eine theoriegeleitete Erforschung der einzelnen Beispielen der „Realitäten“ der Gesellschaften und Theater vertieft.

Politik und Architektur in Südosteuropa

Diese Ringvorlesung untersucht Architektur im Rahmen von Gesellschaftstransformationen in Südosteuropa: Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Architektur, Politik und südosteuropäischen Gesellschaften wird unter Einbeziehung von historischen, soziologischen, literaturwissenschaftlichen und politikwissenschaftlichen Ansätzen gestellt. Im Zentrum der Ringvorlesung stehen unterschiedliche inhaltliche Strukturen, Ästhetiken und deren gesellschafts-politische Funktionen von Architektur in den zeitgenössischen Gesellschaften in Südosteuropa. Grundlegende Prämisse der Ringvorlesung ist es, dass Architektur einen aussagekräftigen Fundus für wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit Staatsmodellen, Staatsmythen, nationalen Identitäten, mit unterschiedlichen Modi der sozialen Verhältnisse, Herrschaftsformen, Machtbeziehungen und Gesellschaftsideologien bilden. Architektur enthält spezifische Formen von Wissen über Staat und Gesellschaft und stellt dementsprechend einen Bestandteil der öffentlichen Diskurse dar. Architektur und Architekten sind oft bemüht, die politisch-gesellschaftlichen Systeme zu verändern oder aber auch zu konservieren. Dabei werden unterschiedliche inhaltliche Strukturen und Ausdrucksformen verwendet, um die Entwicklung von Nationalstaatlichkeit, Kapitalismus, Demokratie und Gleichberechtigung, zu unterstützen und/oder zu hinterfragen. Die Lehrveranstaltung fokussiert insbesondere die sozialwissenschaftlich theoretischen Ansätze hinsichtlich der Untersuchung von Architektur im gesellschaftlichen Kontext. In diesem Sinne wird jede LV-Einheit sowohl eine theoretische Diskussion als auch eine empirische Reflexion zu gesellschaftlichen Entwicklungen beinhalten. Die theoretische Diskussionen und empirische Einsichten werden im Rahmen eines die Ringvorlesung begleitenden Seminars „Architektur und Politik in Südosteuropa“ durch eine theoriegeleitete Erforschung der einzelnen Beispielen der „Realitäten“ der Gesellschaften und Architektur vertieft.

Film und (ex-)jugoslawische Gesellschaften

Diese transdisziplinäre Ringvorlesung untersucht das Genre Film im Rahmen von Gesellschaftstransformationen in Südosteuropa: Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Film, Politik und ex-jugoslawischen Gesellschaften wird unter Einbeziehung von historischen, soziologischen, film/medienwissenschaftlichen, literaturwissenschaftlichen und politikwissenschaftlichen Ansätzen gestellt. Im Zentrum der Ringvorlesung stehen unterschiedliche inhaltliche Strukturen und gesellschafts-politische Funktionen von Filmen und Filmproduktionen in den zeitgenössischen post-jugoslawischen Gesellschaften. Grundlegende Prämisse der Ringvorlesung ist es, dass die Filme und Filmproduktionen einen aussagekräftigen Fundus für wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit Staatsmodellen, Staatsmythen, nationalen Identitäten, unterschiedlichen Modi der sozialen Verhältnisse, Herrschaftsformen, Machtbeziehungen und Gesellschaftsideologien bilden. Filme enthalten spezifische Formen von Wissen über Staat und Gesellschaft und stellen dementsprechend einen Bestandteil der öffentlichen Diskurse dar. Filme und FilmproduzentInnen sind oft bemüht, die politisch-gesellschaftlichen Systeme zu verändern oder aber auch zu konservieren. Dabei werden unterschiedliche inhaltliche Strukturen und Ausdrucksformen verwendet, um die Entwicklung von Nationalstaatlichkeit, Kapitalismus, Demokratie, Gleichberechtigung sowie die ex-jugoslawischen Kriege zu reflektieren, zu unterstützen und/oder zu hinterfragen. Die Lehrveranstaltung fokussiert insbesondere die sozialwissenschaftlich theoretischen Ansätze hinsichtlich der Untersuchung von Filmen im gesellschaftlichen Kontext. In diesem Sinne wird jede LV-Einheit sowohl eine theoretische Diskussion als auch eine empirische Reflexion zu gesellschaftlichen Entwicklungen beinhalten. Die theoretische Diskussionen und empirische Einsichten werden im Rahmen eines die Ringvorlesung begleitenden Seminars „Film und (ex-)jugoslawische Gesellschaften“ durch eine theoriegeleitete Erforschung der einzelnen Beispielen der „Realitäten“ der Gesellschaften und Filme vertieft.

Kontakt

Zentrum für Südosteuropastudien

Schubertstrasse 21/1
8010 Graz, Austria

Telefon:+43 (0)316 380 - 6823

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